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Baseball Division 1

Montpellier, mehr Favorit denn je

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Montpellier, mehr Favorit denn je

Normalerweise dominieren die Schlagmänner zu Saisonbeginn, während die Pitcher im Laufe des Kalenders an Stärke gewinnen und vor allem im Hochsommer zur Dominanz finden. Doch die französische D1-Liga liebt es, ausgetretene Pfade zu verlassen – und genau das passierte am vergangenen Wochenende mit einer wahren Offensiv-Explosion: 19 Hits für Béziers, 18 für Rouen, 16 für Montpellier, sieben Home-Runs und eine Flut an Runs. Es war einer der produktivsten Spieltage der Saison – und einer, der bereits einige Wahrheiten zutage förderte, auch wenn noch nicht alles in Stein gemeißelt ist. Montpellier hat sich den Play-off-Einzug gesichert, doch das ist keine Überraschung. Viel beeindruckender ist die Konstanz der Barracudas. Der Angriff spielt mit atemberaubender Wucht: sieben Schlagmänner mit mehr als zehn RBIs, vier Hitter mit einem OPS über 1.000 und ein Line-up, das Gegnern Albträume bereitet. Natürlich gibt es individuelle Dominanz: Brossier, der aktuell einfach nicht zu stoppen ist, Mendez, der mit der Präzision einer Uhr schlägt, Farina, weniger regelmäßig, aber stets gefährlich. Dazu kommen die erfahrenen Leistungsträger wie Bouniol und Zan, die in jeder Situation liefern. Und dann ist da noch Nayral, die Überraschung der Saison, der Woche für Woche weiter wächst. Selbst Guiraud, der im Vergleich zur Vorsaison weniger dominant wirkt, liefert plötzlich eine Glanzleistung mit 3 Hits in 5 At-Bats und vier RBIs. Dass Montpelliers Angriff der beste der Liga ist, weiß man seit dem 1. Spieltag mit 29 Punkten und 33 Hits. Doch was die Gegner der Barracudas jetzt beunruhigen sollte: Das Pitching hat sich mit der Verpflichtung von Couvreur und der Rückkehr von Delgado nach seiner Verletzung massiv gefestigt. Zwar werden noch immer zu viele Walks vergeben (16 gegen Toulouse), doch die Schäden werden begrenzt und die Tiefe stimmt. Und dann läuft auch die Defense wie am Schnürchen – null Fehler am Wochenende. Bei so vielen Stärken ist es kaum verwunderlich, dass die Barracudas zum Top-Favoriten auf den Titel avancieren. Mehr Klarheit werden die kommenden Duelle gegen Rouen und Savigny bringen, die Montpellier vielleicht psychologisch den entscheidenden Vorsprung verschaffen.

Savigny ist das zweite Team, das sich den Play-off-Einzug gesichert hat. Gegen den PUC war es zwar etwas mühsam, doch das Wesentliche wurde erreicht. Die Löwen sind ebenfalls extrem solide, wirken aber im direkten Vergleich etwas weniger komplett als die Barracudas. Doch im Vollbesitz ihrer Kräfte und mit dieser unerbittlichen Mentalität sind sie keinesfalls schon abgeschlagen. Im Vollbesitz ihrer Kräfte ist Savigny eine gefürchtete Offensivmacht mit einigen Pitching-Lösungen, bleibt aber defensiv noch anfällig. Sollten sie die ersten beiden Tabellenplätze erreichen, hätten sie Heimvorteil in den Halbfinals – dort haben sie eine Bilanz von 10-2, was ihnen einen klaren Vorteil verschafft.

Ein weiteres Team, das eine starke Operation hingelegt hat, ist Rouen. Die Huskies sind in einen wahren Endspurt gestartet, um bis zum Saisonende alles zu geben und den Heimvorteil zu sichern. In der Offensive zeigten sie zuletzt Schwächen, doch im ersten Spiel des Wochenendes glänzten sie. Im zweiten Spiel sorgte dann die Defense für Unruhe: fünf Fehler, darunter einer in der achten Inning, der das Spiel fast gekostet hätte. Doch das Pitching der Huskies ist extrem solide, besonders seit der Rückkehr von Mercadier – das gibt berechtigte Hoffnung für die Zukunft.

Die Boucaniers stecken in einer besorgniserregenden Formkrise: Nur ein Sieg in den letzten sechs Spielen. Zugegeben, es waren Duelle gegen Löwen, Barracudas und Huskies – genau die Teams, die in den Play-offs auf sie warten. Krzykawiak scheint aktuell an Fahrt zu verlieren, und die Offensive läuft nicht rund, wenn Pena (1 Hit in 7 At-Bats, 0 RBI, 8 gelaufene Baserunner) und Briones (0 Hits in 7 At-Bats) nicht liefern. La Rochelle könnte von einem demotivierten und unkonzentrierten Toulouse profitieren, um den Play-off-Einzug zu sichern – doch sie stehen unter Druck der Templiers. Sénart teilte sich gegen Béziers in zwei Spielen mit gegensätzlichen Ergebnissen: Beide Teams gewannen jeweils deutlich.

Sénart muss die letzten vier Spiele gewinnen und hoffen, dass La Rochelle eines verliert, um sich noch für die Play-offs zu qualifizieren. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Templiers noch vor nicht allzu langer Zeit Tabellenführer waren.

Abschied von der D1 nahm am Wochenende auch der PUC. Es war unvermeidbar: Die Pariser waren nie im Rhythmus, zeigten in allen Bereichen zu viele Lücken und hatten keine Chance. Es gibt junge Talente in Paris, doch es fehlt noch viel Arbeit, um in der D1 bestehen zu können.

François Colombier

Foto: Mark Mil

Verfasst von

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2 Kommentare

  • HS MVP

    « Dominer la saison régulière ne fait pas gagner un championnat » est-ce que ce sera la même chose quand les universitaires du roster auront rejoint les Colleges US ?
    Pour le PUC, la saison dernière en D2 ils sont passés au travers des mailles du filet, 2 eme de leur poule à égalité avec Montigny, c’est un forfait des Cougars qui leur permet d’accéder aux demi-finales contre Nice et c’est l’expulsion de Montas dans le match 1 plus suspension sur le week-end qui les envoie en finale qu’ils ont gagné contre Meyzieu sur le terrain 3 matchs à zéro.
    Le PUC redescend et en dessous 3 prétendants à la remontée en D1 pour les ex-pensionnaires Montigny, Metz, Nice.
    Meyzieu n’ayant pas pour ambition de monter, seule équipe sans imports dans le dernier carré, qui mise sur les JFL.
    Les imports ça ne fait pas tout, y compris en D2, chacun sa stratégie.

  • Pongo0017 MVP

    Certes montpellier domine, mais les templiers les ont bien aidés avec 2 victoires offertes…
    (OK je ne suis pas trop objectif et peu etre un brin frustré lol )
    LET’S GO BOUCANIERS.

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