Die Ursprünge des Wortes sind ungewiss, aber « jazz » wurde von der American Dialect Society zum « Wort des 20. Jahrhunderts » ernannt. Das Oxford Wörterbuch gibt an, dass sein erstes bekanntes Auftreten 1912 in Bezug auf die Pacific Coast League im Baseball stattfand. Ben Henderson, Pitcher der Portland Beavers, erfand einen neuen Wurf, den er « jazz ball » nannte.
Typsich amerikanische Innovationen, Jazz und Baseball haben eine gemeinsame Geschichte. Das Wort « jazz » entstand im Baseball; zu Beginn des 20. Jahrhunderts bezeichnete es « Pepp, Energie », bevor es zum Begriff für den neuen Stil der frenetischen Musik wurde.

Seit über einem Jahrhundert bilden Baseball und Jazz ein Duo. Baseball und Jazz verwenden « Swing » als Substantiv und als Verb, und in beiden Fällen beinhaltet der Swing Timing und Synchronisation.
Jazz und Baseball wurden beide in den USA geboren und sind zu weltweiten Symbolen der amerikanischen Kultur geworden. Louis Armstrong sponsorte eine Baseballmannschaft. Ella Fitzgerald war eine treue Fan der Dodgers. In der Swing-Ära bildeten viele Big Bands Baseballteams: Benny Goodman, Count Basie, Tommy Dorsey, Duke Ellington. Jazzmusiker haben zahlreiche Lieder über Baseball aufgenommen, von « Take Me Out to the Ball Game » und « Baseball Boogie » bis hin zu « Did You See Jackie Robinson Hit That Ball? ».

Jazzmusiker und Baseballspieler streben nach einem perfekten Gleichgewicht zwischen Disziplin und Spontaneität, zwischen Vorgabe und Improvisation. Doch heute ist die Distanz zwischen den beiden Disziplinen größer.





