Zwei Spiele brachten vier qualifizierte Teams in den Halbfinals nach den Gruppenphasen, die gestern und vorgestern stattfanden.

Heute Morgen trafen die Boucaniers de la Rochelle auf die Cometz de Metz. Ein Novum für ein Halbfinale im Challenge de France. Auf dem Papier schien La Rochelle als Favorit, da Clément Esteban, der seit Saisonbeginn überragende Starting Pitcher, den Ball erhielt. Doch er wurde hart getroffen, und seine Defense machte insgesamt drei Fehler. Die Cometz nutzten diese Schwächen aus und erzielten schnell Punkte. Bemerkenswert ist, dass der Trainer Franklin de la Rosa als Pitcherwechsel einsteigen ließ, einen Nicht-JFL-Spieler. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch vier JFL-Spieler auf dem Feld, sodass selbst ein Sieg der Rochelais in Punkten zu einer Niederlage auf dem grünen Rasen geführt hätte.

Das zweite Halbfinale brachte zwei Clubs zusammen, die man nicht oft auf diesem Niveau der Wettbewerb sieht und die bereits in der Vergangenheit diesen Challenge gewannen. Schnell fanden die Schläger von Sénart eine Schwachstelle, und noch schneller entdeckten die Barracudas eine größere. Diese Lücke führte zu einem hohen Score für Montpellier. Ein einseitiges Spiel, das zeigte, dass Sénart ihre Verstärkungen braucht, die bald aus den USA zurückkehren, um neue Kräfte zu sammeln.

Am Sonntag, den 12. Mai, wird das Finale des Challenges um 14 Uhr die Barracudas de Montpellier und die Cometz de Metz gegeneinander antreten lassen. Bei einem Spiel ist alles möglich, aber Montpellier, gewohnt an solche Begegnungen, startet mit einem deutlichen Vorteil. Doch die Cometz haben uns in dieser Saison 2024 so viele Überraschungen beschert, dass nichts unmöglich für sie ist.






