Challenge de France – Halbfinals: Metz und Savigny, die unangefochtenen Meister
Die Halbfinals des Challenge de France haben eine alte Regel bestätigt: Wer das erste Spiel ungeschlagen übersteht, hat einen klaren Vorteil. Metz und Savigny, die bisher ein makelloses Turnier gespielt haben, brauchten nur drei Spiele, um sich für das Finale zu qualifizieren.

Savigny dominiert Béziers mit einem Pitching-Rekord
Das erste Halbfinale stellte zwei Überraschungsteams gegenüber: die Löwen von Savigny, die aus ihrer Anfangssaison-Torheit erwacht sind, und die Piraten von Béziers, die die französischen Meister, Rouen, zweimal besiegt hatten.

Doch gegen den Ace von Savigny, Orozco Alvarado, wurde der Traum von Béziers schnell zum Albtraum. Der Star-Pitcher lieferte ein Meisterwerk: 11 Strikeouts, kein Hit zugelassen, nur Groundouts und Flyouts – ein No-Hitter nach Lehrbuch. Die Löwen trafen zum richtigen Zeitpunkt: Zwei Punkte in der fünften Inning auf präzisen Schlägen reichten aus, um ihr Ticket für das Finale zu sichern.

Die entscheidenden Hits von Savigny rechts
Béziers kann dennoch stolz sein. Bei ihrer ersten Teilnahme am Challenge de France hat der Verein mit dem Ausscheiden von Rouen für Furore gesorgt und einem komplett auftretenden Savigny, das keine Chance lassen wollte, Paroli geboten.
Metz nutzt die Fehler und zieht ins Finale ein
Im anderen Halbfinale traf Metz, nach zwei souveränen Spielen ausgeruht, auf Montpellier, das nach drei Spielen an seine physischen und mentalen Grenzen ging.

Bereits in der ersten Inning profitierte Metz von den defensiven Fehlern der Gegner und erzielte einen Punkt. Dasselbe in der dritten. Montpellier wechselte seine Pitcher – insgesamt vier – aber der Schaden war bereits angerichtet. Matheo Launay hingegen kontrollierte die Diskussion auf dem Mound bis zur fünften.

Die entscheidenden Hits von Metz links
Der Gnadenstoß erfolgte in der vierten Inning: Bei einer Schulaktion, die von Yeixon Ruiz, Manager und Stratege der Metz-Offensive, orchestriert wurde, vergrößerte Metz den Vorsprung. Obwohl der Eintritt von Daniel Crossan in der fünften Inning auf Seiten von Metz einen Aufwachen der Barracudas hätte vermuten lassen können.
Vor einem begeisterten Publikum sicherte sich Metz zum zweiten Mal in Folge einen Platz im Finale und ist fest entschlossen, seinen Namen noch tiefer in die Geschichte des Challenge zu schreiben.
Foto-Credits RS Clubs Lions und Cometz





