Nichts ist für einen Freiwilligen wichtiger als Anerkennung. Es ist oft sogar sein einziger Lohn. Die Bundesverdienstmedaillen sollen das Engagement einer Person oder eines Vereins mit einer nationalen Auszeichnung würdigen. Diese Ehrung wird während der Bundesversammlung der Föderation verliehen. In diesem Jahr findet sie am 19. März im INSEP (Paris) statt.
Die Kategorien unterscheiden zwischen Sportlern (Spielern) und Funktionären (Scorer, Schiedsrichter, Vorstand, Präsident usw.). In den letzten Jahren wird auch ein besonderer Verdienst ausgezeichnet. Während Baseball und Softball bei den Senioren und Junioren vertreten sind, fällt noch die Abwesenheit von Baseball5 auf. Angesichts der Entwicklung dieser Sportart sollte man dies 2022 ändern. Seit 2017 sind auch Frauen stärker vertreten, sie sind oft sehr aktiv in den Ligen, Vereinen und als Funktionäre, insbesondere im Scoring.
Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch den Vorstand, der die Namen, die im Laufe der Saison vorgeschlagen werden, per Handwahl bestimmt. Wenn Sie in diesem Jahr bei einem Wettbewerb auf ein Vorstandsmitglied treffen, wird sich dieser eher an Sie erinnern und Sie bei der Abstimmung nennen. Dieses Auswahlverfahren ist noch empirisch. In Zukunft wäre eine demokratische Auswahl durch Umfragen per digitalen Mitteln sicherlich fairer für bestimmte Vereine oder Personen, die trotz ihres Engagements nicht ins Bundeslicht geraten.
Diese ausgezeichneten Personen sind immer die Initiatoren von Projekten oder vereinsfördernden Unternehmungen, sei es im sportlichen oder organisatorischen Bereich. Sie wissen, wie man motiviert, hilft, begleitet, umsetzt, gibt und oft nicht daran denkt, etwas zu erhalten. Diese Bundesverdienstmedaillen sollen diesen altruistischen Freiwilligen die verdiente Anerkennung für ihr Engagement bringen.
Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger 2021, die in ihren jeweiligen Bereichen ihr Engagement, ihre Energie und ihre Freude am Teilen in den Dienst unserer Sportarten und ihrer Entwicklung gestellt haben.

