Weiter geht’s mit den Neulingen der Division 1: der Club der Piraten von Béziers mit Lionel Teixidor, dem Manager des Teams.
o Die wichtigste Tugend eines guten Clubmanagers:
Die Leidenschaft, besonders im Amateurbereich, denke ich, ist der beste Übertragungsweg.
o Das Hauptmerkmal meines Charakters als Leader:
Die Entschlossenheit.
o Die Eigenschaft, die ich bei einem Trainer am meisten schätze:
Die Fähigkeit, das Beste aus jedem Spieler herauszuholen. Wir haben alle talentierte Spieler in unseren Händen, aber wenn wir ihnen nicht erlauben, sich auszudrücken, verpassen wir etwas.
o Die Eigenschaft, die ich bei einem Spieler am meisten schätze:
Die Selbstlosigkeit und die Fähigkeit, sich dem Team zu unterordnen. Besonders in unserem Sport, wo (außer bei Home Runs) die Punkte gemeinsam erzielt werden.
o Mein größter Fehler als Verantwortlicher:
Zu nachgiebig. Das ist eine bewusste Entscheidung, aber manchmal zwingt mich das, einen Rückzieher zu machen, um etwas mehr Strenge zu erreichen.
o Meine größte Stärke im Teammanagement:
Das menschliche Management. Ich liebe es besonders, Menschen aus verschiedenen Milieus, Kulturen und Altersgruppen mit ihren jeweiligen Besonderheiten in Einklang zu bringen.
o Mein Lieblingsmoment in einer Sportsaison:
Die Nacht vor den Playoffs. Du weißt, dass jedes Wochenende ein « must win » ist, und das ist einfach großartig!
o Mein größter Traum für den Club:
Ein nationaler Titel der Division 1. Wenn man bedenkt, woher wir kommen, wäre das enorm!
o Was wäre mein größter Misserfolg als Manager?
In die Division 2 absteigen.
o Das Ritual oder die Tradition des Clubs, die ich am meisten liebe:
Das Sieg-Bier, das wir nach dem Spiel teilen (natürlich ohne zu übertreiben).

o Mein Lieblingszitat über Teammanagement oder Sport:
« Baseball ist zu 90% mental und die andere Hälfte physisch ». (Yogi Berra)
o Der Trainer oder Coach, von dem ich mich gerne inspirieren lassen würde:
Aimé Jacquet. Ich lasse mich gerne von anderen Sportarten im Bereich Coaching inspirieren (Fußball, Rugby, Handball, …) Und ich habe eine extrem starke Erinnerung daran, wie er die französische Mannschaft 1998 geführt hat.
o Mein größter Stolz als Verantwortlicher:
Eintritt in die große Liga. Als Kind ging ich zu den Barracudas in die Finalrunde gegen den Puc und Saint-Lô, ich hatte das Gefühl, die Yankees zu sehen. Und heute, 30 Jahre später, sind wir Teil dieser Division.
o Was ich am meisten hasse in der Clubverwaltung:
Wenn die Egos vor dem Team stehen.
o Der größte Fehler, den ein Verantwortlicher meiner Meinung nach machen kann:
Nicht auf seine Mitglieder zu hören. Das kann schnell passieren, wenn man den Kopf in den Sand steckt. Man muss dann einen Schritt zur Seite machen, um Abstand zu gewinnen und bestimmte Zugeständnisse zu machen.
o Das natürliche Talent, das ich als Leader gerne hätte:
Die Strenge.
o Meine ideale Vision des Clubs in 10 Jahren:
In der Division 1 mit dem gesamten aktiven Wettbewerb (9u, 12u, 15u, 18u, Frauen-Softball) und in einer Struktur, die sich verbessert hat.
o Meine Einstellung zu Beginn einer neuen Saison:
Der Wunsch, die Kultur des Siegens aufrechtzuerhalten.
o Der Fehler, der mir bei einem Spieler oder Trainer am meisten Nachsicht abringt:
Der physische Fehler. Im Allgemeinen bin ich recht nachsichtig. Der einzige Fehler, den ich schwer verdauen kann, ist, wenn er die Folge eines Mangels an Willenskraft ist und der Spieler zusätzlich eine Ausrede sucht.
o Mein Motto als Manager:
Verlierer suchen Ausreden, Gewinner finden Lösungen.
Foto-Credit: Frederic VOLPATO und FFBS.





