Ein Blick auf eine Neuheit im Frauen-Softball: die Super League. Neben allen nationalen und internationalen Wettbewerben wie Meisterschaft, Challenge und Europapokal hat der Verband nun dieses Konzept der Super League für Spitzensportlerinnen ins Leben gerufen.
Das Hauptziel ist es, mehr als 40 Spielerinnen in Frankreich Spielzeit auf hohem Niveau zu bieten. Das Konzept ist sowohl kollektiv durch den Wettbewerb zwischen per Los bestimmten Teams, aber vor allem individuell, da jede Spielerin je nach Leistung Punkte für ihre persönliche Tabelle sammelt.
Es gibt zahlreiche Regeln, damit das Los so weit wie möglich das individuelle Talent jeder Spielerin fördert. Ziehung der Trainer per Los, Ziehung des Teams, in dem man antreten wird. Bei jedem neuen Wochenende der Begegnungen werden die Tabellen diesen Zufall modifizieren, indem sie beispielsweise die Kapitäninnen oder Pitcherinnen bestimmen. Je nach Spielweise sammelt jede Spielerin Punkte. Siehe Tabelle unten.

Die Frauen-Softball-Community hat diese neue Wettbewerb mit offenen Armen aufgenommen und wird ihn im Laufe der Zeit weiterentwickeln, basierend auf den Erfolgen und Verbesserungsmöglichkeiten. Als Symbol wurde das anfängliche rosa Logo nach einigen Hinweisen auf Klischees blau. Das mag nicht viel sein, aber wie bei jedem Wettbewerb wird er sich im Laufe der Zeit verfeinern. Wir werden sicherlich Verbesserungsmöglichkeiten entdecken. Wird es nicht eine Art von Schwierigkeit für die Athletinnen geben, die am schlechtesten platziert sind? Wird es nicht Strategien von Duos oder Trios während der Spiele geben, um Punkte auf Kosten anderer zu gewinnen? All das ist möglich, aber das Wichtigste ist die kollektive Spielzeit zwischen diesen Athletinnen, die sie voranbringen wird, und das wird dem französischen Nationalteam zugutekommen.
Das erste Treffen findet am 25. März in Evry-Courcouronnes statt, das dank seiner Infrastruktur zum Tempel des Softballs in Frankreich geworden ist. Drei Teams werden von Raina Hunter, Alexandre Moussa und Camille Riera trainiert. Daraus ergibt sich eine erste Tabelle, die die neuen Teams für das nächste Treffen am 22. April und dann am 2. Juli bestimmt.

Ein weiteres Ziel ist die Sichtbarkeit, was eine starke Kommunikation durch den Verband über Websites, soziale Medien, Fachmedien und möglicherweise Frauenmedien bedeutet. Das bedeutet auch ein Übertragungssystem für die Spiele, um dies mit der französischen Softball-Community in ganz Frankreich zu teilen.
Lobenswert ist die Initiative, und wir hoffen, dass sie die erwarteten Ergebnisse in kurzer und mittlerer Frist bringt.

